Aktuelles
Start der Sommertour 2013 zum Thema "Ländlicher Raum"
Johannes Remmel - Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen im DORV-Zentrum Barmen
DORV-Zentrum in Bühl-Eisental: Richtfest
Am 21. April wurde in Bühl-Eisental Richtfest für das DORV-Zentrum gefeiert! Martin Müller - Geschäftsführer DORV-Zentrum Eisental GmbH: "Wie man schon sehen kann, ist der Bau auf dem...
DORV : „Wer schlau ist, kauft vor Ort“
VÖLLINGHAUSEN - Mit einer Feier am Freitag und speziellen Angeboten am Samstag feiert das „DORV“-Zentrum in Völlinghausen in diesen Tagen sein dreijähriges Bestehen Quelle: soester - anzeiger
Infrastruktur: Umbau zum „Dorv“-Laden hat begonnen
SEDDIN - Im ehemaligen Einkaufsmarkt in der Seddiner Hauptstraße hat der Umbau zum künftigen Zentrum für die Dienstleistungen und die ortsnahe Rundumversorgung (Dorv) begonnen. Bauleute des Seddiner...
Gut Heidefeld könnte schon 2013 zum DORV-Zentrum werden
Bocholt-Spork - Der Verein Spork Aktiv hält eine schnelle Realisierung eines „DORV-Zentrums“ im Gut Heidefeld für möglich. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt werden, könnte es dieses Jahr schon so...
Von: Michael Kothe
Rückkehr von „Tante Emma“ soll Dorf beleben
Hallendorf
Immer mehr Dörfer sterben aus, verlieren ihr Gewerbe und ihre Dienstleister. Hallendorf will sich wehren – mit dem ersten DORV-Projekt der Region.
Von Michael Kothe
Vize-Ortsbürgermeister Marco Kreit (SPD) zieht eine trübe Bilanz. Hallendorf habe zu wenig Einwohner, zu geringe Besiedlung – mangels rosiger Umsatz-Aussicht mag keine Lebensmittelkette im 1500-Seelen-Ort Geschäfte machen. Auch die TAG Immobilien AG habe sich als größter Wohnungsvermieter am Ort vergeblich bemüht, einen Supermarkt nach Hallendorf zu holen. So hätten denn auch Banken oder Versicherungen abgewinkt, resümiert Kreit.
Doch der Politiker gibt nicht auf. Als Retter in der Not könnten sich die Werkstätten des Christlichen Jugenddorfwerks (CJD) in Hallendorf erweisen.
Dessen Leiter Wendelin Leinhäuser hat über eine Machbarkeitsstudie ermitteln lassen, dass der Ort gut geeignet ist für die Gründung eines DORV-Zentrums (DORV: Dienstleistungen und ortsnahe Rundumversorgung). Fazit der Gutachter: Würden nur zwölf Prozent davon täglich an Hallendorf gebunden, rentiere sich der Betrieb eines rund 200 Quadratmeter großen Tante-Emma-Ladens mit kleinem Klön-Café mitten im Dorf.
Um das tägliche Angebot zu sichern, wollen die Werkstätten selbst ins Projekt einsteigen, „ein Stück Inklusion im Ort verwirklichen“, wie Leinhäuser betont. Das heißt im Klartext: Die Einrichtung mietet beispielsweise geeignete Räume im Erdgeschoss eines zentral gelegenen Wohnblocks, stellt einen für den Betrieb verantwortlichen Einzelhandelskaufmann ein. Dieser wird von vier Menschen mit Behinderungen aus den Werkstätten unterstützt.
Doch Verhandlungen über mögliche Geschäftsräume laufen laut Leinhäuser noch. Zudem setzt der Jugenddorfleiter auf eine Bürgerversammlung am Dienstag, 10. Juli, ab 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus am Maangarten. Dort wird das DORV-Projekt von Fachleuten vorgestellt und um breite Unterstützung geworben.
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